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Dieser Blog soll als Ort der Auseinandersetzung dienen, um Gesehenes weiterzuerzählen und zu verarbeiten. Er entstand im Seminar Filmlicht aus Berlin im Wintersemester 2012/13 an der Bauhaus-Universität Weimar und soll auch nach dem Seminar weitergeführt werden.

Die wörtliche Arbeit an den Bildern beginnt, wenn der Film zu Ende ist. Den Satz „mit den Augen schreiben“ leihen wir uns dafür aus Michael Girkes Aufsatz in dem Blog newfilmkritik. Denn er bringt auf den Punkt, worum es uns gehen soll: Wie kann man für das im Kino Gesehene einen Ausdruck, eine Formulierung finden, die alles sagt und nichts verschweigt, die treffend ist und dennoch den Bild-Formulierungen des Films Ihr eigenes Wirken überlässt?

Agnès Varda entwickelte den Begriff der cinécri­ture – die assoziative Freizügigkeit von Bildern und Gedanken, um die starke Ausrichtung am Drehbuch zu durchbrechen. Würde man daraus den Begriff der cinécritique ableiten, will diese womöglich nicht nur die Auseinandersetzung mit der filmischen Organisation der Bilder, sondern auch eine unmit­telbare Verbindung des Sehens mit dem Schreiben und so letztlich die eigene Sichtweise während des Schreibens über das Sehen – und so nicht allein die Sichtweise über Dinge, die im Beobachten auffallen, sondern auch Dinge, von denen auffällt, wie wenig auffällig sie sind.

Auf Facebook sind wir zu finden unter: https://www.facebook.com/pages/Filmtexte/470284939725458

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